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Verflucht verliebt?! (vorläufiger Titel!!!)

 
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Holly24
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Anmeldungsdatum: 10.09.2012
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BeitragVerfasst am: 02.03.2013 19:47    Titel: Verflucht verliebt?! (vorläufiger Titel!!!) Antworten mit Zitat

Genre: Lovestory
FSK:12

Inhalt:
Helen und Cedric könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie, lebt mit ihrer Mutter in einem sozialviertel, ist genügsam und fleißig. Er kommt aus gutem Hause und ist ein richtiges Scheusal. Und vor allem: Er liebt es seiner Sitznachbarin das Leben schwer zu machen. Als Helen bei Familie Vogt als Babysitterin anfängt und sich auf Anhiebt mit den Eheleuten Natalia und Manuel versteht und auch die süße, kleine Annie sofort ins Herz schließt, scheint alles perfekt. Wäre da nicht besagtes  Scheusal, dass auch zur Familie gehört und fortan jede sich bietende Gelegenheit nutzt um ihr näher zu kommen.

Link: http://hollysschreibeck.phpbb6.de/hollysschreibeck-beitrag55.html

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Sie möchten gern lachen - aber so tun Sie es doch. Die Welt ist durchaus nicht zu ernst dazu. Sie ist weder ernst noch lächerlich, sondern in jedem Kopf und jeder Sekunde anders, anders, anders

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Holly24
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BeitragVerfasst am: 02.03.2013 19:48    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Toller neuer Job! Ein Albtraum?!
TicTacTicTac
Der Sekundenzeiger der schlichten Uhr über der Tür des Klassenzimmers bewegte sich kontinuierlich und dennoch kam es Helena so vor, als würde er es gar nicht tun. Nur um sie zu ärgern, einfach so zum Spaß. Was natürlich völlig absurd war. Es handelte sich um ein Objekt. Ein Ding. Nichts was mit irgendeiner Absicht funktionierte. Oder eben auch nicht.
Frustriert seufzte sie auf und rutschte erneut unruhig auf dem unbequemen Holzstuhl umher, als sich moosgrüne Augen in einem attraktiven, sonnen gebräunten Gesicht in ihr Blickfeld schoben. Ein äußerst attraktives Gesicht. Wenn da nicht das spöttische Grinsen gewesen wäre.
„Na was ist? Holt Papi dich ab zum Pony reiten?“, grinste ihr Sitznachbar. Wenn man sie nach ihrer Meinung fragte ein absolutes, selbstgefälliges Scheusal, dessen Ego nicht einmal New Yorks Wolkenkratzer überragen konnten. Aber sie wurde ja nicht gefragt. Und dabei hätte sie so viel zu erzählen gehabt. Was es mit seinem stets perfekt gestylten Äußeren auf sich hatte zum Beispiel. Dazu gab es eine absolut einleuchtende Erklärung. Eine perfekt geschwungene Augenbraue zog sich in einer amüsierten Geste in die Höhe.
„Was ist? Sprachlos weil ich dich beachte?“, fragte Cedric und beugte sich bewusst noch etwas näher an sie heran.
Noch einmal schoss ihr Blick zur Uhr, dann sah sie ihm in die Augen. Grau traf Grün und auf einem Blatt Papier hätte es sicherlich eine interessante Mischung ergeben, oder in einem Wasserglas. Oder sonst irgendwo. Nur nicht dort.
„Nein. Ich weiß nur nicht was dich meine Freizeitbeschäftigung angeht.“, konterte sie extra herablassend und lehnte sich lässig zurück. Sie würde ihm nicht den Gefallen tun aus der Haut zu fahren. Er wusste zwar wie sehr sie ihn verabscheute, aber sie wusste wie man sich benahm. Im Gegensatz zu ihm. Er grinste vollkommen unbeeindruckt, was sie insgeheim maßlos ärgerte. Aber auch das ließ sie sich nicht anmerken.
„Ich wollte einfach nur dass du aufhörst mit diesem nervtötenden Herumgehampel. Dein Stuhl knarzt nämlich bei jeder Bewegung.“
„Und der Mund ist ja auch nicht zum Bitten da, was?“
Und noch bevor sie den Satz ganz ausgesprochen hatte, wusste sie, dass sie ihm damit erneut Munition gegeben hatte und sah sich in dem schelmischen Funkeln in seinen Augen sogleich bestätigt. Verschwörerisch, so als würde er ein Geheimnis mit ihr teilen wollen, beugte er sich wieder etwas vor.
„Nicht immer, Liebes. Ich erkläre dir gern was für Möglichkeiten sich da noch bieten.“
Helena unterdrückte eine angewiderte Miene.
„Da gibt es sicherlich Andere, die du nicht noch Überreden musst und die Meisten davon passen auch um einiges besser zu deinem Niveau.“
Das erlösende Klingeln ertönte und Helena erhob sich. Mit funkelndem Blick beugte sie sich nochmal zu ihm herab und blickte ihm fest in die Augen.
„Und Übrigens. Ich HABE keinen Vater!“
Ohne seine Reaktion abzuwarten wirbelte sie herum und rauschte aus dem Klassenraum. Dabei winkte sie ihren beiden Freundinnen, die leider am völlig anderen Ende des Raumes saßen, nochmal zu.
„Viel Glück heute!“, rief Rosalie. Lena hob grinsend beide Hände mit gedrückten Daumen.
Sie streckte den Beiden vergnügt die Zunge heraus, dann war sie verschwunden. Es war Freitag und für gewöhnlich würden sie nun zu Dritt den 20 minütigen Weg gehen, statt den Bus zu nehmen. Aber an diesem Freitag hatte Helena etwas vor. Ein Bewerbungsgespräch mit einer Familie aus der Stadt. Sie war aufgeregt und das lag nicht allein an eben diesem Gespräch. Dem hatten auch nicht die Glückwünsche der beiden Freundinnen gegolten. Sondern dem, was danach kommen würde, wenn sie die Zusage sicher hatte. Wenn sie wusste, dass sie den Job hatte. Dass sie ihn bekommen würde, bezweifelte sie nicht, was möglicherweise arrogant wirken mochte, aber nach Helenas Auffassung kam man nun mal ohne eine erhebliche Portion Selbstbewusstsein nicht weiter. Außerdem hatte sie Frau Vogt bereits kennen gelernt und diese war ganz angetan von ihr gewesen und hatte ihr versichert dass sie nur sie wollte um auf ihre kleine, absolut liebenswerte Tochter auf zu passen. Und danach würde das Gespräch mit ihrer eigenen Mutter kommen, die von alle dem rein gar nichts wusste. Und wenn sie es gewusst hätte, hätte sie ihre Tochter aufgehalten.
Das junge Mädchen erreichte den Bus noch rechtzeitig und ließ sicherte sich einen Fensterplatz. Im Gegensatz zu den Meisten, die sich ewig über das Gedrängel beklagten, fand sie es interessant all die verschiedenen Menschen auf engem Raum zu beobachten. Selbst hier schafften sie es, ihr Gruppenschema aufrecht zu erhalten und ihrer Meinung nach war das äußerst bemerkenswert. Sie selbst gehörte keiner richtigen Gruppe an, sondern verstand sich mit jedem. Naja. Mit fast jedem. Cedric und seine Freunde, die meisten davon ebenso aufgeblasen wie er selbst, schlenderten feixend über den Parkplatz, am Bus vorbei, auf ihre Wagen zu. Vermutlich der einzige Vorteil,wenn man es nicht auf die Reihe bekam die Schularbeiten zur Zufriedenheit der Lehrer zu bewältigen, weil man ein rauschendes Leben für wichtiger hielt. Man hatte einen Führerschein und wenn man Eltern mit genügend Kapital hatte, auch einen Wagen. Cedric hatte Beides. Und das ließ er auch alles wissen. Sie folgte ihm mit dem Blick, als er genau an ihrem Fenster vorging und gerade mit diesem seltsamen Blonden, dessen Namen sie sich einfach nicht merken konnte, herum alberte. Er lachte und schlug ihm kameradschaftlich auf die Schulter, dann hob er den Blick und entdeckte sie. Einen Augenblick sahen sie einander an, dann warf er ihr Augenzwinkernd einen Luftkuss zu und genervt wandte sie sich ab. Sie war sich sicher, dass nun auch seine Freunde zu ihr sahen und zwang sich eisern nicht mehr aus dem Fenster zu sehen, was gar nicht so einfach war, denn neugierig war selbst sie. Warum musste dieser verdammte Kerl auch ausgerechnet immer dort auftauchen, wo sie war?! Und warum musste er sie auch IMMER bemerken? Und das meistens sogar als Erster?
„Du hast dich verraten, Liebchen!“, ertönte die ätzende Stimme direkt an ihrem Ohr und erschrocken schnappte sie nach Luft. Er saß neben ihr. Wie zum Teufel war er von da draußen auf den Sitz neben ihr gekommen?! Vermutlich hatte er seine Beine benutzt, aber das beantwortete ihre Frage seltsamerweise nicht.
„Was?!“, brachte sie wenig intelligent heraus und begegnete seinem amüsierten Grinsen.
Cedric beugte sich vor, es war eine schlechte Angewohnheit von ihm und sollte vermutlich in ihrer einer seltsam abwegigen Form unwiderstehlich wirken.
„Du hast dich verraten!“
Endlich fand Helena ihre Fassung wieder und hob zweifelnd beide Augenbrauen, während sie sich lässig zurück lehnte.
„Achso? Und wobei wenn ich fragen darf?“
Das Grinsen blieb und sie spürte wie es in ihr zu kochen begann. Am liebsten hätte sie ihm dieses Grinsen aus dem Gesicht gewischt. Einfach so. Zack! Ihre Nerven waren ohnehin schon zum zerreißen gespannt, da brauchte sie nicht auch noch diesen Kerl.
„Meinst du ich bemerke nicht, wie du mich heimlich beobachtest? Du kannst ja kaum den Blick von mir wenden!“, sagte er ruhig und sah sie gespannt an.
Er wartete offensichtlich ihre Reaktion ab, aber die blieb fürs Erste aus. Vollkommen verblüfft und wahrscheinlich mit leicht dümmlichem Gesichtsausdruck sah sie ihn an und versuchte das eben gehörte zu verstehen. Dann, ganz langsam veränderte ihre Miene sich. Man konnte förmlich sehen wie ihre Augen zu funkeln begannen und dann begann sie herzhaft zu lachen. Und das tat sie eine ganze Weile, während sein Blick zwischen ihr und dem Busfahrer, der noch immer auf einige heranströmende Schüler wartete, hin und her schoss.
Als Helena sich endlich beruhigt hatte, schnappte sie nach Luft, sagte aber noch immer kein Wort.
„Ist das.. dein Ernst?“, fragte sie schließlich atemlos und wischte sich die Lachtränen aus den Augen.
„Cedric! Wenn du nicht bei mir mitfahren willst, solltest du deine kleine Freundin jetzt verlassen!“, rief da der Fahrer von vorn und zwinkerte ihnen über den Rückspiegel zu. Schlagartig war die heitere Stimmung des Mädchens verschwunden und entsetzt überflog ihr Blick die versammelte Schülerschaft, die sie nun mit unverhohlener Neugier anstarrte. Na ganz toll. Cedric selbst nahm das völlig gelassen, setzte sogar noch Eines oben drauf, in dem er sich lächelnd zu ihrem Ohr beugte.
„Wir führen das Gespräch fort....Schatz!“
Und bevor sie ihm für diese Frechheit einen entsprechenden Spruch, oder zur Abwechslung vielleicht ja doch mal ihre Hand, an den Kopf knallen konnte, war er aufgesprungen und hatte schon den Bus verlassen. Dieses Scheusal! Dieses arrogante, selbstverliebte und unausstehliche Scheusal!

                                          
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BeitragVerfasst am: 02.03.2013 19:48    Titel: Re:


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